The End :)

Freitag, 01.06.2012
In Bangkok machten wir dann erstmal noch eine private Tour mit einem sog. long-tail-boat durch die Flüsse und Kanäle der Stadt. Dies gab uns die Chance, einmal eine andere Seite von Bangkok und die (teilweise ärmlichen) Behausungen/Lebensweisen der Stadtbewohner zu sehen. Im Ganzen eine sehr lohnenswerte und stimmungsvolle Tour.  Nachdem wir mit einem Tuk-Tuk (Mini-Taxi) Bangkoks Tempel und Chinatown besucht hatten, entschlossen wir uns, am nächsten Morgen nach Ayuttaya aufzubrechen.  Nach ca. 2 Stunden Busfahrt kamen wir in der früheren Hauptstadt Thailands an. Noch an diesem Tag besichtigten wir die zahlreichen Tempelruinen, Statuen und Monumente. Für diese Tuk-Tuk-Tour brauchten wir 4 Stunden, in denen wir aber auch schon alles Sehenswerte der Stadt erkundet hatten. Wir verbrachten noch einen zweiten, eher unspektakulären Tag in Ayuttaya, indem wir ausschliefen und über die Märkte schlenderten, und machten uns am nächsten Morgen wieder auf nach Bangkok. Hier verbrachten wir nur eine Nacht, da wir den Impuls bekamen, uns doch auch noch einmal Pattaya anzugucken. Im Bus lernten wir Timo und Niklas kennen, zwei Hamburgär Jungs wie wir. Zu viert fuhren wir zu einer wunderschönen, aber leider völlig von Touristen belagerten Insel und genossen unseren letzten Strandtag. An den zwei Abenden ging es dann auf den Kiez Thailands. Was uns sehr schockierte, war, dass sich Pattaya des Nachts zum Inbegriff des Sextourismus verwandelt. Uns wurde gesagt, dass es eine der am schlimmsten betroffenen Regionen weltweit ist. Mit dem Taxi (zu viert günstiger als Busfahren) ging es dann zurück nach Bangkok, um unsere letzten Einkäufe zu tätigen und anschließend in den Flieger nach Hause zu springen. Die insgesamt 8 Monate unserer Reise hätten abwechslungsreicher nicht sein können. Wir hatten Kontakt mit unterschiedlichsten, faszinierenden Kulturen, über die wir vollkommen neue Lebens- und Sichtweisen kennenlernten. Wir fanden viele neue Freunde aus aller Welt und hatten unglaublich viel Spaß. Obwohl wir die gesamte Zeit aufeinander gehockt haben, gab es nie Streit und wir waren so gut wie immer einer Meinung. Auch lernten wir, durch das Aus-checken aus dem Hotel Mutti, selbstständig und eigenverantwortlich zu entscheiden und zu leben. Es war die wohl erfahrungsreichste Zeit unseres Lebens (bis jetzt), in welcher wir zunächst lernen mussten, auf vollkommen andere Weise zu leben und zu wirtschaften. Nicht mehr ans westliche Zeit-Denken gebunden, genossen wir unsere Freiheit und trafen fast alle Entscheidungen spontan und aus dem Bauch heraus.  Alles in allem hätte unsere Reise kaum besser laufen können. Wir hatten eine sorgenfreie, unbeschwerte Zeit, die unser Leben geprägt hat und die wir so schnell nicht (besser: nie) vergessen werden.

Die ersten 2 Wochen Thailand

Sonntag, 27.05.2012
Als wir in Phuket gelandet waren und mit unseren Backpacks auf dem Rücken dem Ausgang des Flughafen entgegenschritten, sahen wir schon Etis Kopf, wie einen Leuchtturm, aus der Masse der thailändischen Taxifahrer herausragen. Als wir uns endlich zu Tobi und Eti durchgekämpft hatten, war die Wiedersehensfreude natürlich groß! Eti und Tobi waren bereits seit einer Woche in Thailand unterwegs und hatten für uns bereits Taxi und Hotel organisiert. Auf der Taxifahrt zu unserem Hotel in Patong beach gab es nun natürlich viele Geschichten auszutauschen. Die ersten Tage verbrachten wir damit, per Motoroller die relativ touristische Region um den Patong beach zu erkunden. So fuhren wir zu einem sehr schönen Strände und besuchten ein großes Outlet. An das Rollerfahren musste man sich erst einmal gewöhnen, denn im thailändischen Stadtverkehr hielt sich niemand wirklich an die Regeln. So schlängelten sich auch Polizisten auf ihrem Roller durch die wartenden Automassen, um an der roten Ampel ganz vorne zu stehen. Auch hieß eine rote Ampel nicht für jeden Thailänder, dass er anhalten müsste.  Wir entschieden uns, nach Patong  beach auf eine der thailändischen Inseln zu fahren. So brachen wir nach Ko Samui auf.  Mit den Bus fuhren wir zuerst nach Surat thani. Von dort aus sollte es über Nacht per Fähre nach Ko Samui gehen. Allerdings war auf Grund politischer Unstimmigkeiten der Zugangsfluss gesperrt, weshalb wir des Nachts auf Hotelsuche gehen mussten und erst am nächsten Morgen im Bus zu einem anderen Hafen fuhren, um von dort aus auf die Insel zu starten.  Schon am zweiten Tag auf Ko Samui fanden wir eine sehr günstige, hochklassige Unterkunft am Lamai beach, einem Strand mit vielen Bars und Restaurantes an der Ostküste der Insel. Auch dort mieteten wir uns jeden Tag Motorroller, fuhren einmal um die Insel, in die Mitte der Insel (tolle Wasserfälle und Elefanten) und zu unterschiedlichsten Stränden. Wir verlängerten unseren Aufenthalt noch, um eine ganztägige Schnorcheltour zu machen, welche sich aber als Inselbesichtigungs- und Kajaktour entpuppte. Zum Schnorcheln war das Wasser viel zu trüb und darüber waren wir etwas enttäuscht. Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen, erlebnisreichen Tag.  Über Nacht fuhren wir dann mit dem Bus nach Bangkok. Wir erkundeten schoneinmal die Innenstadt, bevor es wieder mit einem Nachtbus nach Chiang Mai ging. Dort besichtigten wir Tempel und Stadt und gingen am Sonntagabend zum berühmten, stimmungsvollen, riesigen Night-Market, wo wir eifrig und heiter einkauften. Montag ging es dann los zur Dschungeltour, mit Übernachtung in einer Bambushütte. Am Dienstag stand dann nach der Dschungelwanderung noch Elefantenreiten und Flussrafting (erst klassisch und dann auf Bambusflößen) auf dem Plan. Als wir nach der Tour wieder zurück im Hostel waren, blieb uns nur kurz Zeit zum Duschen und Essen und schon ging es wieder mit dem Nachtbus nach Bangkok. Dann brach unser letzter Tag mit Eti und Tobi an, dessen Krönung das Besteigen eines 64-stöckigen Hochhauses, mit Tempel und Cocktailbar auf dem Dach, war. Nach diesem tollen Erlebnis (Lichter und Hochhäuser rundum und so weit das Auge reicht), hieß es dann am Flughafen am nächsten Morgen Abschied nehmen. Zwar nur für eine Woche, bis wir auch nach Hause kämen, doch rückblickend hatten wir eine unvergessliche und tolle Zeit mit euch. An dieser Stelle nocheinmal vielen vielen Dank, dass ihr uns in Thailand besucht habt. Örrie Örrie!

Sydney

Samstag, 26.05.2012
Nach drei unerwartet kalten und leider wenig entspannten Tagen in Auckland ging es anschließend, leider durch gesundheitliche Komplikationen erschwert, weiter nach Sydney. Während der fünf Tage in Sydney erkundeten wir die Stadt ausschließlich zu Fuß. So sahen wir selbstverständlich das Opernhaus, den Hafen, unterschiedlichste Stadtviertel, besuchten das Aquarium, viele Museen, Kirchen und Märkte und machten einen Ausflug zu einem der Strände. Den letzten Tag verbrachten wir mit Neela und Mona, für die es der erste Tag in Sydney war.  Insgesamt waren wir wohl auf Grund unserer hohen Erwartungen, des extrem kalten Wetters, der unverhältnismäßig hohen Preise, sowie unseres ungemütlichen Hostels von unserem Sydney-Aufenthalt eher enttäuscht. Die Stadt an sich gefiel uns allerdings recht gut. 

Fiji

Dienstag, 01.05.2012
Mit 3 Tagen Verspätung kamen wir nun endlich in Nadi an. Am Flughafen wurden wir sogleich von einer freundlichen Fijianerin empfangen, die Transport und Übernachtung für uns arrangierte. Die ersten 2 Tage verbrachten wir in einem schönen Hostel nahe dem Strand. Wir machten unsere ersten Erfahrungen mit Kava. Hierbei handelt es sich um ein Wurzelextrakt, das mit Wasser vermischt ein leider eher mäßig-schmeckendes braunes Gesöff ergibt und in großer Runde, in heiterer und freundlicher Stimmung, meist von Gitarrenspiel und Gesang begleitet, per Kokosnussschale aus der Kava-bowl geschöpft, nacheinander getrunken wird. Auch machten wir viele neue Bekanntschaften. Das Meerwasser war leider - wahrscheinlich aufgrund der Flut - noch eher bräunlicher Tönung.  Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Bus die Küste entlang Richtung Suva, bis wir beim Beach House ankamen. Dieses Hostel war zwar doppelt so teuer, dafür aber wirklich direkt am Strand und schön wie ein Resort angelegt. Das Wasser war gefühlte Körpertemperatur, auch hier noch recht braun. Wir meldeten uns für das Dschungel-Trekking am nächsten Tag an, was sich wirklich gelohnt hat! Im Minibus auf dem Weg nach Suva lernten wir dann Sivo kennen, einen überfreundlichen Fijianer, der uns sogleich einlud, das Hostel zu sparen und zum Haus der Familie seiner Frau zu kommen. Dort verbrachten wir drei sehr kulinarische Tage und Nächte, bei der wir einen Crash-Kurs in fijianischer Kultur (Sprache, Essen und Verhaltensweisen) bekamen. Die Offenheit und grenzenlose Gastfreundschaft (man schlief auf dem Boden, damit wir im Bett schlafen konnten) hat uns wirklich sehr beeindruckt und unsere Einstellung positiv verändert. Davon sollte man sich echt mal eine Scheibe abschneiden. Nach dieser schönen Zeit nahmen wir dann die Fähre nach Taveuni. Während wir auf die Fähre warteten lernten wir einen sehr netten fijianischen Rugbyspieler kennen, der wohl im fijianischen Nationalteam spielte und uns durch Suva führte und uns bei unseren letzten Einkäufen für Taveuni behilflich war. Einen Großteil der Überfahrt verbrachten wir mit einer fijianischen Großfamilie, die gerade auf dem Weg zu einer Beerdigung waren, zu der wir natürlich auch sofort herzlich eingeladen wurden. Auch bestanden sie darauf uns das Abendessen auszugeben. Nach der nächtlichen Überfahrt erwartete uns schon Colin am Steg und brachte uns zu seinem Haus... ins Paradies. Unser Tagesablauf bestand darin gegen 7 Uhr aufzustehen und mit Maria und Mike einige Arbeiten auf Colins Grundstück zu verrichten. So halfen wir beispielsweise bei der Fertigstellung einer massiven Brücke, schaufelten eine gerade Zufahrt in den Berghang, reinigten den Pool... All diese Arbeiten verrichteten wir natürlich nach fijianischer Art mit Schaufel, Spaten und Schubkarre. Aufmerksam achteten Maria und Mike darauf, dass wir auch ja genug Pausen machten, was beim diesem Klima auch sehr wichtig war. "Take a rest" und "rest in peace" ertönten nach jedem zehnten Spatenstich.  Am Nachmittag machten wir uns nach einem deftigen Essen entweder auf ins Club-House, genossen das schöne Wetter im Pool oder auf dem Deck oder besuchten Freunde von Colin. Der Abend bestand meist darin einen Film aus der größtenteils Blue-Ray Mediatek mit dickem Surround-sound zu genießen, und dabei aus dem allseits beliebten "naughty bag" zu naschen (M&Ms, Twisties...). Auch gab es am Abend oft einen selbst gebackenen chocolate-raisin cookie oder einen self made chocolate brownie mit Eis. Zu unserm Glück hat Colin einen sehr guten Musikgeschmack, sodass wir viel Zeit damit verbrachten, Musik zu hören und auszutauschen. Der Ausblick von seinem Haus aus hätte direkt auf eine Postkarte abgedruckt werden können und war jeden Tag ein anderer. Sonnenauf- und Untergänge waren in Kombination mit den Wolken einfach unfassbar schön. Aber auch der Sternenhimmel war noch überwältigender, als in Neuseeland.  Unsere freien Tage verbrachten wir damit, in einem der Top 10 Gebiete weltweit zu schnorcheln und mit dem Boot auf andere Inseln zu fahren, wo wir die noch zurückgezogene Kultur eines Inselstammes miterleben konnten. Als Colin uns dann letztendlich nach fast 3 Wochen zur Fähre brachte und wir Abschied nehmen mussten, wurde uns erst wirklich klar, was für eine lustige, abwechslungsreiche und dennoch entspannte Zeit wir doch gehabt haben.  Abschliessend kann man mit gutem Gewissen sagen, dass unser Fiji-Urlaub eines der ganz großen Highlights unserer Reise war.

Restliche Zeit Neuseeland

Dienstag, 01.05.2012
Mit einem grossen Hallo wurden wir wieder in unsere "alte" Reisegruppe aufgenommen (Daniel,Neela,Mona,Sina,Carlo,Thomas,Niklas). Nach einem lustigen Abend in Queenstown ging es am nächsten Mittag Richtung Süden. Die Gruppe hatte noch Verstärkung  bekommen: Nun waren noch Simon und Manu dazugestoßen und die Autos waren bis zum Rand gefüllt. In den folgenden Tagen erlebten wir das Fjordland (Milford-Sound & Umgebung) noch einmal aus einer anderen Perspektive: wir bestritten eine zweitägige Wanderung, am ersten Tag wanderten wir auf einem richtigen Wanderweg, während wir am zweiten auf eigene Faust den Weg zum Gipfel und dann über einen massiven Bergkamm zurück zu unsern Autos finden mussten. Besonders am zweiten Tage fühlten wir uns wir die Gefährten aus Herr der Ringe. Zudem waren wir auch die einzigen, die diese Route gewählt hatten und die das einzigartige Bergpanorama geniessen konnten. Am Folgenden Tag erkundeten wir eine Höhle auf eigene Faust: Mit einer spärlichen Anzahl an Taschenlampen zwängten wir uns durch enge Gänge, krochen durch niedrige Tunnel, kletterten um Höhlenseen und hatten jede Menge Spass bei unserer fast ein-stündigen Höhlenwanderung. Am Folgetag stand leider schon wieder die Trennung von unserer Gruppe bevor. Während wir zusammen mit Simon den 11-tägigen North-West-Circuit auf Stewart Island antreten wollten, reisten die Anderen schon weiter in Richtung Christchurch bzw. Dunedin.  Nach einer recht rauen Überfahrt begannen wir schon am Folgetag mit unserem Vorhaben. Die ersten drei Tage hatten es in sich: einerseits mussten wir uns an die Beschaffenheit der "Wanderwege" gewöhnen, welche hauptsächlich aus Schlamm, Pfützen und Wurzeln bestanden, und andererseits legten wir an jedem dieser Tage eine für zwei Tage eingeplante Strecke zurück. Am dritten Tag erklommen wir nach fünf-stündiger Wanderung noch für sechs Stunden den höchsten Berg Stewart-Islands. Der Ausblick war überwältigend! Während unserer Wanderung sahen wir insgesamt 6 Kiwis, das Symbol Neuseelands, was nur sehr wenige von sich behaupten können und schlossen diese sehr verplanten und ausgesprochen hässlichen Tiere tief in unser Herz. Wir liefen über unberührte Strände, durch unterschiedlichste Arten von Wäldern, durch Wüstenlandschaften, Berg auf und Berg ab. Im Ganzen benötigten wir nur 8 Tage und hatten eine erkenntnisreiche Zeit. Es war die von der Natur her schönste und abwechslungsreichste Wanderung Neuseelands durch vollkommen unberührte Natur. Als wir am letzen Tag der Wanderung nach einem 30 km langen Walk endlich in Oben (der einzigen, sehr kleinen, Stadt auf Stewart-Island) ankamen, kauften wir zu aller erst einen tripple-chocolate-cake, drei Liter Cookie-Eis und ein riesiges Festmahl ein, was wir in Bluff angekommen sogleich verzehrten.  Am nächsten Tag mussten wir uns nun leider auch wieder von Simon trennen und machten uns anschließend per Trampen auf den Weg nach Dunedin. Dort verbrachten wir den Abend mit Sina, Mona und Carlo und trampten am folgenden bis nach Christchurch, wo wir Daniel, Neela, Thomas und Manu wiedertrafen. Daniel in Christchurch zurücklassend, fuhren wir mit dem Rest der Gruppe gen Norden. Manu verließ uns in Blenheim und wir saßen schon am Folgetag in der Fähre auf die Nordinsel.  Auf unserem Weg nach Auckland fuhren durch Napier und Taupo. In Napier verbrachten wir einen Wellness-Tag im Schwimmbad und ließen uns natürlich die Möglichkeit, laser-tag zu spielen, nicht entgehen. In Taupo verbrachten wir auch zwei Tage an denen wir die heißen Quellen genossen und am zweiten Bungy jumpten. Neela fuhr wieder zurück nach Napier und wir reisten mit Thomas weiter nach Auckland. Dort fuhren wir sogleich per Bus zu unserem ehemaligen Wwoofing-Host Håkan, um ihn wie versprochen noch einmal zu besuchen und um unsere Backpacks, die wir nicht mit nach Fiji nehmen wollten, bei ihm zu lassen. Leider wurde unser Flug auf Grund starken Regens und Überflutungen in Nadi, um drei Tage verschoben, sodass wir eine ganze Nacht am Flughafen in Auckland verbrachten und am nächsten Tag wieder zu Håkan trampten.

Auto verkauft

Dienstag, 06.03.2012
Als wir vorgestern fertig mit arbeiten waren, hatte sich abgesehen von einem Interessenten noch niemand auf unsere Auto-Verkaufsanzeigen in den umliegenden Hostels reagiert und wir standen vor folgender Problematik: um Sprit zu sparen, wollten wir das Auto in keinem Fall mit zu unserer Reisegruppe nach Queenstown nehmen, sondern entweder verkaufen oder bei unserm Arbeitgeber in Motueka stehen lassen und später wieder abholen. Da es ziemlich viel Stress bedeutet hätte, das Auto am Ende der Reise zu verkaufen, entschieden wir uns, noch am gleichen Abend in Richtung Christchurch zu fahren, wo viele Backpacker ihre Reise starten.  Dort angekommen hängten wir unsere Anzeigen in ein paar Hostels aus und fuhren zum dort ansässigen Backpackermarkt. Dieser war nicht nur im Industrieviertel gelegen, sondern auch heruntergekommen, zugemüllt und machte wirklich keinen professionellen Eindruck. Da wir aber keine andere Wahl hatten und das Auto schnellstmöglich loswerden mussten/wollten, zahlten wir die $65 Gebühr (für 3 Tage) und ließen den Wagen für die verbliebenen 2 Stunden (noch kostenlos) dort stehen.  Als wir uns in wachsender Verzweiflung einen Plan B zu überlegen versuchten, denn der Markt war praktisch ausgestorben und die Chancen sehr gering, klingelte plötzlich das Handy von Nick: ein Amerikaner aus einem der Hostels wollte das Auto mal begutachten. Eine halbe Stunde später, nach einer Testfahrt mit anschließendem Fachgespräch und Verhandlungen, waren er und seine Freundin stolze Besitzer unserer geliebten Chantalle P.P. und wir überglückliche Verkäufer. Abends räumten und saugten wir das Auto, packten unsere Sachen, buchten den Bus und feierten diesen großen Erfolg mit allerlei Leckereien. Heute morgen standen wir noch vor Sonnenaufgang auf, machten alles startklar, änderten die Besitzerpapiere bei der Post uns bestiegen in letzter Minute den Bus nach Queenstown. 

Queenstown bis Arbeit ;)

Samstag, 03.03.2012
Nach einer schönen Zeit in Queenstown ging es in Richtung Milford Sound. Auf dem Weg zum Fjord machten wir eine 3-stündige Gipfelwanderung ebenso wie viele kleinere Tracks zu Wasserfällen und Bergschluchten. Für den wohl berühmtesten Fjord der Welt hatten wir eine Bootstour gebucht. An einem der regenreichesten Orte Neuseelands hatten wir schon mit schlechtem Wetter gerechnet, als dann aber mit dem Besteigen des Bootes die Sonne den Kampf gegen Regenwolken gewann, war die Freude natürlich umso größer. Der nachfolgende Milford Cruise war eines der, wenn nicht sogar DAS schönste Erlebnis in Neuseeland. Auf türkisblauem Meerwasser schipperten wir dahin, rechts und links von uns ragten riesige, bewachsene Felswände aus dem Wasser, die teilweise so hoch waren, dass Schnee lag. Die einzigartigen Formationen der grünen Felswände und die vielen hohen Wasserfälle erinnerten uns sehr an El Dorado. Besondere Specials des Captains waren eine Dusche unter einem der größten Wasserfälle und die hautnahe Beobachtung von wilden Seelöwen.  Eigentlich hatten wir uns entschlossen, auch noch Stewart Island einen Besuch abzustatten. Da aber alle Hostels dort nicht nur überteuert, sondern auch voll waren, und auch die Fähre nicht billig war, fuhren wir stattdessen an Invercargill vorbei und zu einer Bucht ganz im Süden der Insel, wo es angeblich Delfine geben sollte. Leider bekamen wir an dem Tag aber keine zu Gesicht. Anschliessend besichtigten wir noch den Nugget Point, einem einsamen Leuchtturm auf steilem Felsen im Meer. Abends kamen wir dann erschöpft in Dunedin an, der belebten Studentenstadt.  Nach einem sonnigen und entspannten Erkundungstrip Dunedins machten wir uns auf den Weg zu Carina, einer guten Freundin aus der Heimat, die gerade auf einer Milchfarm Au Pair machte. Wir machten aber noch einen kleinen Zwischenstop bei den Moeraki Boulders, mannshohen Kugelrunden Steinen, die einfach so in der Brandung abhängen.  Bei Carina waren wir zum Glück zum Barbecue eingeladen, was den nicht-Vegetariern den puren Fleischgenuss und uns allen die Möglichkeit brachte, das neuseeländische Landvolk kennenzulernen.Am nächsten Morgen konnten wir dann ENDLICH mal wieder qualitativ hochwertige Milch geniessen! Dann ging es über Christchurch ab ins Gebirge, in den unserer Meinung schönsten Gebirgspass: den Arthurs Pass. Als wir aus den dichten Nebelwolken hervorbrachen und sich vor uns das Gebirgsplateau in der Abendsonne erstreckte, konnten wir unseren Augen kaum glauben! Nach einer Nacht im Gebirge und einer weiteren in Greymouth, verbrachten wir in Barrytown einen ganzen Tag damit, aus einem rohen Stahlblock unser eigenes Messer zu schmieden. Das war auch eine sehr spannende und lustige Erfahrung. Anschliessend besichtigten wir die Pancake-Rocks in Punakaiki. Trotz der unglaublichen Masse an Touristen, war dieses einzigartige  Naturereignis sehr beeindruckend. Über Westport (eine der größten Städte der Westküste, die trotzdem nur halb so groß ist, wie Bergedorf) und Motueka (die leider letzte Station unseres Südinsel Roadtrips) ging es dann zum lang ersehnten LUMINATE-Festival.  Lang ersehnt auch deswegen, weil wir es unter großem Bemühen geschafft hatten, als volunteers angenommen zu werden und für insgesamt 32 Stunden Arbeit pro Nase unsere Festival-Tickets erstattet bekamen. Das luminate ist ein 'Earth-friendly', 'zero-waste', alkoholfreies, alternatives, Hippie-Festival auf einem Höhenplateau im berühmtesten Nationalpark Neuseelands (Abel Tasman), das vom 1-8 Februar stattfindet.  Schon bei der Eröffnungszeremonie wurde uns klar, dass wir hier eine völlig neue Art von Festival kennenlernen würden: In einem riesigen Krater (der durch den Einsturz der darunter liegenden Kristallhöhlen entstanden war) wurden die seit Tagen aufgeschichteten Riesenbaumstümpfe zu einem übergroßen Feuer entfacht. Zuvor wurde eine bewegende Rede gehalten, die irgendwann in einen von Didgeridoos und unterschiedlichsten Trommeln untermalten, übersinnlichen Gesang überging. Das Zusammenspiel all dieser Elemente erschuf eine mitreißende und unbeschreiblich spirituelle, energiegeladene Atmosphäre, die die Menschen zu einem gemeinsamen Tanz in rhythmischer Ekstase um das lodernde Feuer trieb, ob nun mit oder ohne Kleidung. Die ca. 1,5 Wochen in den wunderschönen Canaan Downs verbrachten wir damit, als Gate-Security (Nick) und im E-Zone-Cafė (Sönke) zu arbeiten, Workshops (African Dance, Yoga, juggling, alternative sources etc.) zu besuchen, in der tribal-Zone den Lagerfeuertanz und das Trommeln (wie bei der Eröffnungszeremonie) weiterzuführen, sich bis in die frühen Morgenstunden vor der live-Stage und in der "duff-duff"-Electro-Zone die Seelen aus dem Leib zu tanzen und viele neue Freunde zu gewinnen. Wir verbrachten unsere Zeit mit vielen verschiedenen, aber umso herzlicheren Menschen: natürlich Felix und Alessandro, die zwei anderen Hamburger Jungs David und Sidney, den beiden bayrischen Mädels Marina und Anna, Simon und seinen Freunde ebenfalls aus Bayern, dem amerikanischen Surferboy Derek, den Flensburgern, den Franzosen Jean Baptiste und Charlet, dem Italiener Eduardo, verschiedenen Kiwis und unzähligen Deutschen. Nicht nur der neuseeländische Gourmet-Karottenkuchen in Sönkes Cafė, sondern auch die genialen Live-Künstler (unterschiedlichster Genres) und die unglaublich freundliche und offene Atmosphäre machten das luminate zu einem unvergesslichen Höhepunkt unserer Reise.  Umso trauriger war es, als es sich dem Ende neigte und sich alles auflöste. Für soetwas wie Trauer und innere Leere war aber keine Zeit, denn schon am Folgetag begannen wir spontan mit Sidney und David die fünftägige Wanderung durch den Abel Tasman.  Das ninjahafte Überqueren der Prile bei den zwischenzeitlichen Wattwanderungen war weniger ein Problem für uns, als die riesigen Blasen, die sich nach dem ersten 26km Tagesmarsch an Davids Hacken bildeten. Den zweiten Tag ist er auf Flip-Flops gewandert, den dritten Barfuss und dann ließen wir uns vom Wassertaxi abholen. Von dort aus hatten wir die Chance, die paradiesische Schönheit noch aus einer völlig anderen Perspektive und ohne Anstrengung zu geniessen.  Nach dem Abel Tasman ging es, weiterhin in der erlauchten Gesellschaft von David und Sidney den Nordzipfel der Südinsel besichtigen: Das Farewell Spit. Dort war vor einigen Wochen eine Gruppe Wale gestrandet, bei deren Rettung wir aufgrund der großen geographischen Distanz nicht mithelfen konnten. Die verstorbenen Wale haben wir nicht gefunden, dafür aber einen sehr schönen Spaziergang am Strand entlang und über die Dünen gemacht.  Was auch sehr schön war dort im Norden war die kleine, verträumte Hippiestadt Takaka und ein sehr gemütlicher Pub namens Mussel Inn. In positiven Gedanken vom Luminate entschieden wir uns (mal wieder) sehr spontan, auch noch auf das Karamea Musik Festival zu gehen. Die 5 stündige Fahrt zur Westküste hatten wir so lange nicht eingeschätzt, sich aber vollkommen gelohnt. Das Karamea Musik Festival war noch viel kleiner als das Luminate, nur ca 200 Besucher, 3 Dixi-Klos, eine kleine Bühne, aber erstaunlich gute und ergreifende Electromusik, eine super Location direkt zwischen Bergen und Strand, viele Gesichter vom Luminate und eine ganze Menge Spaß! Dort erhielten wir auch einen wichtigen Anruf, der uns wissen ließ, dass wir ENDLICH Arbeit gefunden hatten (nach ca. 5 Monaten NZ). Die Freude war groß, wurde aber noch viel größer, als wir einen Tag später unsern Arbeitgeber kennenlernten. Christian ist einer der nettesten Menschen und der wohl beste Arbeitgeber in Neuseeland. Wir durften die meiste Zeit in seinem alten Haus wohnen, das für unsere momentanen Verhältnisse Luxus pur (Ein richtiges Bett, eine warme Dusche, ein Dach über dem Kopf und die Küche, in der wir uns endlich mal wieder entfalten konnten (Reis mit Bohnen und Fisch, Pfannkuchen, selbstgemachte Kartoffelpuffer, Bauernfrühstück))ist. Zuerst haben wir ein paar Tage mit ihm zusammen Weinflaschen befüllt und etikettiert, dann mit riesigen, schweren Kettensägen Äste auf dem Weinberg gestutzt und letztendlich noch Netze über den Weinreihen von unten zugeknöpft, um die Trauben vor den Vögeln zu beschützen. Die meiste Zeit arbeiten wir alleine und selbstständig und schreiben unsere Arbeitszeiten selber auf. Wir sind angehalten, genug Pausen zu machen und können aufhören und anfangen, wann wir wollen. Einfach perfekt! Jetzt sind wir bald mit der Arbeit fertig. Dann wollen wir nach Queenstown fahren, um unsere Reisegruppe aufzuholen und mit ihnen weiterreisen, bis es dann am ersten April nach rüber Fiji geht.

Die erste Hälfte unserer Südinsel-Rundreise

Freitag, 20.01.2012
Am 9.1.12 holten wir Alessandro, der uns auf unserer 3-wöchigen Rundreise begleiten würde, aus n von der Fähre ab und der Roadtrip konnte beginnen.  Die erste große Station war Kaikoura, wo wir wilde Seelöwen beobachteten und den ganzen Tag surfen waren. Danach ging es über schöne Campingplätze nach Christchurch (von dem nicht mehr viel sehenswertes übrig ist). Dort waren allerdings alle Hostels belegt und wir schliefen auf der Halbinsel an einem sehr schönen See. Am nächsten Tag führen wir die Summit Road, die sich über die Bergkämme der Halbinsel schlängelt: sehr empfehlenswert, besonders bei gutem Wetter. An dem gleichen Tag statteten wir Carina (eine guten Freundin aus Deutschland) südlich von Christchurch einen Besuch ab und fuhren nach Nordosten ins Gebirge zu den Hanmer Springs, wo wir uns erstmalig eine Sauna genehmigen wollten. Dass diese für 30 min aber 28$ pro Person kostet, deprimierte uns im ersten Moment sehr. Als wir uns mit den überhöhten Preisen abgefunden hatten und Badelatschen und Handtücher zückten, kam Sönke die Idee, mal in den Hostelkatalog zu gucken. Und tatsächlich gab es in unserer nächsten Station Greymouth ein Hostel (mit Sauna!) für den gleichen Preis, das wir natürlich sofort buchten.  Als Nick zur Eile drängte, um auf dem Campingplatz wenigstens noch die letzten Sonnenstrahlen geniessen zu können, fing es wie aus Eimern an zu schütten. Das erschwerte uns natürlich den Zeltaufbau und Autoumbau erheblich und bescherte uns eine nasse und kalte Nacht (zumal Felix noch Fieber hatte).  Doch der nächste Tag im Hostel war sehr erholend, wir konnten unsere Sachen trocknen, lecker kochen und vor Allem die Sauna geniessen.  Am nächsten Tag brachen wir dann auf zum Fox- und Franz-Josef-Glätscher. Beim Franz-Josef-Glätscher angekommen, war uns der Regen zu stark und wir entschieden uns, weiterzufahren. Beim Fox-Glätscher war das Wetter jedoch nicht besser, sondern beim Aufstieg fing es wie verrückt an, zu hageln. Zum Glück sind wir nicht umgekehrt, denn 10 Minuten später hörte der Regen/Hagel auf und die Sonne kam hervor und wir konnten tolle Fotos schiessen. Ein wirklich schönes Fleckchen unserer geliebten Mutter Erde! Am nächsten Tag erkundeten wir dann den Mount Aspiring National Park: Hier sahen wir echt atemberaubende Wasserfälle, blaue Flüsse und Seen und machten abwechslungsreiche Wanderungen durch den Urwald. Seit 3 Tagen sind wir nun schon in Queenstown, einer belebten Studentenstadt an einem Gebirgssee mitten in den Bergen. Hier haben wir uns mal wieder ein Hostel gegönnt (für 2 Tage), in dem wir heute endlich mal wieder ausschlafen konnten. Felix hat einen Skydive gemacht und die Nicht-Vegetarier unter uns haben den leckersten und größten Burger (Big AL) bei Fergeburger gegessen.

Der Norden der Südinsel

Freitag, 20.01.2012
Am 12.12 um 2 Uhr Morgens nahmen wir die Fähre von Wellington nach Picton. Mit dem Sonnenaufgang kamen wir in Picton an und suchten uns in den Malborough Sounds einen Freedomcampingplatz, wo wir für mehrere Tage blieben. Leider war es ziemlig windig, kalt und unsere Isomatten hatten plötzlich Löcher, trotzdem genossen wir die Zeit und den schönen Ausblick auf die Fjorde.  In den darauf folgenden Tagen schliefen wir in Blenheim für zwei Nächte im Hostel, aber auch auf Freedomcamping-Plätzen an Stränden und Flüssen. Wir erstanden im Warehouse zwei Schaumstoffmatratzen, welche wir auf unser Auto zuschnitten und die uns bis heute gute Dienste leisten. Auch wollten wir es uns nicht entgehen lassen, ein Wine-tasting zu machen, was wir schlussendlich in einem schönen Vineyard in Renwick in die Tat umsetzten. Weihnachten verbrachten wir dann in Nelson. Wir waren in einem sehr guten neuseeländischen Restaurante, waren in der Fußgängerzone beim Weihnachtssingen und hatten eine schöne Bescherung mit Julclub/Wichteln unterm Plastikweihnachtsbaum unseres Hostels. Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es dann Käsefondue, das sehr schmackhaft war und leider auch viel zu viel.  In Richmond und Umgebung teilten wir unsere Gruppe auf und klapperten für einen Tag alle Plantagen des Gebietes auf Arbeitssuche ab. Leider hatten wir beide keinen Erfolg, obwohl wir mehrmals knapp davor waren. Eigentlich wollten wir Silvester am Strand feiern, weil uns das schon häufig empfohlen wurde. Aufgrund des ununterbrochenen Starkregens mussten wir aber ins Hostel ausweichen. Auch wenn wir keine einzige Rakete erblickten, war der New Years Eve eine sausende und brausende Fete! Nachdem wir noch etwas auf Post aus Deutschland gewartet hatten, ging es nun los auf unsere Speed Rundreise über die Südinsel. Grund hierfür war, dass Felix nurnoch bis Anfang Februar in NZ bleibt und er sonst (während wir gearbeitet hätten) so gut wie nichts von der Schönheit Neuseelands zu Gesicht bekommen hätte. 

Taupo bis Wellington

Freitag, 20.01.2012
Nach einer schönen Zeit in Taupo stand nun die Trennung unserer Gruppe bevor. Während Alex, Sina und Mona nach Wellington trampten, fuhr Alessandro per Bus nach Wanganui zu seiner Woofing-Farm. Jetzt waren wir also nurnoch zu viert: Neela, Daniel und wir beide. Nun ging es in 3 Autos in Richtung Waitomo. Dort machten wir eine Glühwürmchen-Höhlen-Tour mit Abseiling, Raften und Klettern. Der Anblick der tausenden Glühwürmchen an der Decke war überwältigend! Die Ganztagestour mit warmer Suppe und Fotos war ihr Geld wirklich wert!  Weiter ging es nach New Plymouth. Dort gab es einen Park, der so schön angelegt und gepflegt war, dass er bei dem neuseeländischen Monopoly die Schlossallee darstellt. Der kostenlose Zoo und das Gewächshaus voller Blumen waren ebenso wie der gesamte Park sehr empfehlenswert, ein wahrer Augenschmaus! Direkt hinter der Stadt ragt als einziger Berg weit und breit der Mt Taranaki (aka. Mt Egmont) in den Himmel. Den Gipfel konnten wir aufgrund der schwer einzuschätzenden Wetterverhältnisse leider nicht erreichen, es war aber trotzdem eine sehr schöne 6-stündige Wanderung! Anschliessend ging es über den Forgotten World Highway, eine verlassene Strasse, die sich durch grünende Canyon-Landschaften windet, zum Tongariro National Park im Landesinneren. Dort sparten wir durch die optimale, durchdachte Platzierung unserer Autos den Shuttlebus und liefen das 8-stündige Tongariro-Crossing. Es ging vorbei am Schicksalsberg aus Herr der Ringe, der in echt leider weitaus unspektakulärer aussieht, wunderschönen, azurblauen Bergseen, atemberaubenden Aussichtspunkten, über weite Bergplateaus und vorbei an riesigen Felsspalten zum anderen Ende des Nationalparks. Eine echt tolle, wenn auch anstrengende Wanderung! Danach ging es in der erstmals aufkommenden Sommerhitze über Wanganui nach Wellington. Wir verbrachten 10 abwechslungsreiche und zugleich sehr entspannte Tage im Koromiko homestay, wo wir kostenlos wohnen durften, weil Alex schon für längere Zeit dort gewooft hatte und die Hosts im Urlaub waren. Dieser homestay  war ein Treffpunkt für Schwule und Lesben, war sehr schön eingerichtet, man hatte durch Panoramafenster einen Blick über die ganze Stadt und den Hafen. Im Garten waren zwei Badewannen angebracht, die den gleichen Blick hatten und ein unvergessliches Badevergnügen bereiteten. Endlich war unsere Gruppe (bis auf Alessandro) wieder vereint. Spontan kam uns Felix aus Hawai besuchen, was uns natürlich in sehr hohem Maße erfreute! Bis Anfang Februar begleitet er uns nun auf unserer Reise.  An einem unbestimmten Tag waren wir zufällig auf einer Barbecue-Party, wo wir herzlich empfangen wurden und sehr viele nette Menschen aus Chile und Neuseeland kennenlernten. Am 10.12 hatte Neela Geburtstag, was natürlich gebührend gefeiert wurde! 
Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.